Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kurioses'

Chemie auch für Künstler wichtig

Freitag, 28. August 2009 20:43

Immer wieder die Diskussion, warum man das jetzt lernen muss und ob man das wirklich später im Leben noch einmal braucht.
Im Artikel “Wenn die Chemie nicht stimmt” in der Süddeutschen Zeitung sieht man, warum man auch als künftiger Designer in der Schule bei den Naturwissenschaften aufpassen sollte. Dann wüsste man, dass es bei einer chemischen Formel auch wichtig ist, wie die Buchstaben und Striche angeordnet sind. So aber hält man es für künstlerische Freiheit diese optisch ansprechend anzuordnen und wirbt mit gesundheitlich bedenklichem Formaldehyd statt mit Wasser für eine Stadt. Da will doch jeder mit Chemiekenntnissen gerne hin…

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Brotdose als Pinkelgefäß

Mittwoch, 19. März 2008 23:14

Bei Spiegel-online hab ich gerade einen Artikel gefunden, der zwei typische Lehrerprobleme zeigt:
Eine Lehrerin in Florida hat wohl einem Schüler, der währende der Stunde auf die Toilette wollte den Rat “halt’s an oder nimm meine Brotdose” gegeben und er hat dann die Brotdose gewählt…
Erstes typisches Lehrerproblem: Es gibt immer wieder Schüler, die während des Unterrichts ganz ganz dringend austreten müssen…
Zweites typisches Lehrerproblem: Man darf auch im Scherz keine Anweisungen geben, die beim Erfüllen gefährlich oder peinlich sein könnte. Wenn Schüler auch sonst oft Anweisungen missachten. Hier übersehen/ignorieren manche dann den Scherz und führen die Anweisung sofort aus.

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Dr. Sommer für die Sexualerziehung?

Dienstag, 14. August 2007 20:49

Bei Spiegel-Online hab ich mich gerade über den Artikel VERTRETUNGSLEHRER DR. SOMMER amüsiert.
Laut diesem Bericht hat der erste Dr. Sommer (von der gleichnamigen Rubrik in der Zeitschrift Bravo), der im bürgerlichen Leben Martin Goldstein heißt und heute 79 Jahre alt ist, in einer Zehnten Klasse eine Stunde zur Sexualerziehung gehalten. Dabei hat er dasselbe erlebt, das wohl jeder Lehrer kennt, der auch das zweifelhafte Vergnügen solcher Stunden hat: Alle wissen angeblich schon alles, aber in der Stunde bringen nur wenige den Mund auf.

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Abschlussprüfung vorher im Internet

Dienstag, 12. Juni 2007 20:50

Da ist der Traum eines ehemaligen Lehrers von mir in Hessen doch glatt in Erfüllung gegangen. Er wollte immer das Chaos miterleben, dass am Abitag die Abiturangabe für das Zentralabitur bereits in der Zeitung abgedruckt ist….
Jetzt scheint in Hessen mit den neuen zentalen Abschlussprüfungen für die Realschulen fast genau das passiert zu sein: Laut Berichten wie hier bei Spiegel.de waren die wirklichen Aufgaben den vorab veröffentlichten Testaufgaben so ähnlich, dass die Schüler zunächst an einen Scherz glauben mussten.
Beim Spiegel heißt es dazu: “Große Ähnlichkeit mit dem tatsächlichen Test hatte nicht nur die erste Multiple-choice-Aufgabe, bei der die Schüler Fragen zu einer Lautsprecherdurchsage beantworten sollten. Auch der Übersetzungstest und ein Lückentext zur Grammatik waren nur minimal verändert worden.”
Das Hessische Kultusministerium meint dazu: (Quelle ebenfalls Spiegel.de)
“Bei den diesjährigen zentralen Abschlussprüfungen für die hessischen Realschülerinnern und -schüler ist es im Fach Englisch zu einer geringfügigen Überschneidung zwischen den vorab veröffentlichten Übungsaufgaben und den Prüfungsaufgaben gekommen. Wir werden sicherstellen, dass sich dieser Vorgang nicht wiederholen wird.”

Da stellt sich mir persönlich allerdings schon die Frage, ob man wirklich so schlecht organisiert ist, dass sowas passiert (peinlich!) oder ob man vielleicht Angst hatte, dass sonst die Ergebnisse bei der neuen zentralen Abschlussprüfung zu schlecht wären (richtig peinlich!). Eigentlich wollte man ja Vergleichbarkeit und Qualitätssicherung damit erreichen…
Ich kenne diese Problematik sonst nur von Kollegen, die zu faul sind, neue Aufgaben zu entwerfen und immer wieder alte Prüfungen nehmen. Das nutzen manche Schüler dann, um sich mit den alten Prüfungen vorzubereiten. Eine ähnliche Taktik kenne ich auch von Leuten, die schlechten Unterricht machen und z.B.: die Matheschulaufgabe schon mal mit anderen Zahlen im Unterricht durcharbeiten, damit der Schnitt gut wird und sich keiner beschwert.

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Frischer Wind von G. Frydrych

Donnerstag, 7. Juni 2007 19:39

Auf der Seite TeachersNews.net kann man gerade die Glosse Frischer Wind von Gabriele Frydrych lesen. Viele kennen vielleicht auch ihre Glossen aus Süddeutschen Zeitung, die dort immer mal wieder auf der Bildungsseite aufgetaucht sind. Ich persönlich habe ihre Glossen in den Büchern “Du hast es gut” und “Dafür hast du also Zeit” sehr genossen. Als Lehrer weiß man allerdings, dass die Realität oft noch härter ist als in der besten Glosse.
Letztes Jahr war ein Prüfungstext in der Realschul-Abschlussprüfung von ihr. Mit meinem Bericht im Blog Kellernews habe ich dabei ihr Interesse geweckt.

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Fordert die CSU nun bald ein Bibelverbot?

Mittwoch, 28. März 2007 22:10

Gemäß dem Artikel Bibel brutal – macht Altes Testament aggressiv? von Philpp Wurm, der heute in der SZ zu lesen ist, hat nun eine Studie von Psychologen gezeigt: “Ausgerechnet die Lektüre von Bibeltexten, so die Forscher, könne “eine signifikante Erhöhung der Aggression bewirken”"

Und damit bin ich jetzt gespannt, wann die erste Debatte kommt, ob das Buch der Bücher auf den Index muss. Nach den Rufen zu einem Verbot von Killerspielen wäre das ja nur konsequent…

Ich persönlich denke ja immer noch, dass auch ein Verbot von Killerspielen sinnlos ist. Eine Altersbeschränkung als Orientierung für die Erziehungsberechtigten reicht für mich aus. Denn solange es möglich ist, auch verbotene Dinge einfach aufzutreiben und das Verbot damit nicht durchgesetzt werden kann, bringts ja auch nichts. Ich kenne auch genügend Leute, die “Killerspiele” spielen, aber im realen Leben sozial sehr kompetente und friedfertige Menschen. Wir brauchen Erziehung und Orientierung für die Jugend – keine Verbote, die nur einen Weg verbieten, aber keine Alternativen aufzeigen.

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Pinkel-Debatte in norwegischer Grundschule

Samstag, 14. Oktober 2006 17:10

Ein gelungenes Beispiel wie man aus einer Mücke einen Elefanten machen kann:

“PINKEL-DEBATTE IN NORWEGEN”
Wann ist ein Mann ein Mann?
Von Bernhard Hübner
Ein skurriler Streit um ein Schulklo entzweit Norwegen: Eine Schulleiterin führte an ihrer Grundschule Unisex-Toiletten ein und bat alle Eltern, ihre Söhne zum Urinieren im Sitzen zu ermuntern. Doch sie hatte nicht mit den Pinkel-Vorlieben einiger Mütter gerechnet.
[Zitat von Spiegel online]
Den ganzen Artikel bei Spiegel-online lesen

Schön, wenn man an dieser Schule Unisex-Toiletten hat. Endlich der nächste Schritt der Gleichmacherei erreicht (manche bezeichnen sowas fälschlicherweise als Emanzipation, aber Emanzipation bedeutet Gleichberechtigung). Ich halte es persönlich wirklich nicht für sinnvoll, das Urninal abzuschaffen. Für eine Frau vielelicht schwer nachvollziehbar, ist es als Mann einfach angenehmer dort im Stehen zu pinkeln. Bei richtiger Nutzung und vernünftiger Form des Urinals spritzt auch nix daneben. Man bringt mehr davon in einem Raum unter als Schüsseln mit Kabine. Es gibt also eigentlich genug gute Gründe für getrennte Toiletten und verschiedene Einrichtung derselben.
Trotzdem hätte man das Problem vielleicht auch ohne Beteiligung der Medien einfacher lösen können.

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