Beitrags-Archiv für die Kategory 'Unterrichtstechnik'

Lernstick statt Computerrauminstallation

Dienstag, 30. Dezember 2008 22:15

Via Teachersnews bin ich gerade vorher auf einen interessanten Ansatz für Computernutzung in der Schule gestoßen:
Die Fachhhochschule Nordwestschweiz bietet über die Webseiten der Beratungsstelle für digitale Medien und Unterricht einen sogenannten Lernstick an.
Ein Lernstick ist ein USB-Stick, der mit einem Betriebssystem und Software bespielt ist. Damit ist ein Start vom Stick auf einem handelsüblichen Computer möglich bei dem keine Software und kein Betriebsstystem installiert sein muss, der eigentlich nicht mal eine Festplatte braucht.
Wo sehe ich die Vorteile?

  • Für die Schule reicht ein günstiger PC mit Netzanschluss
  • Die Schulcomputer benötigen keine Software und damit keine Administration
  • Alle enthaltenen Programme sind Freeware, die man dann nicht für jeden Schüler kaufen muss
  • Die Schüler können auf ihrem Stick die Oberflächen und Voreinstellungen der Programme individuell einrichten
  • Die Nutzer verwenden immer die gleiche Programmversion
  • Die Daten sind immer dabei, wenn man arbeitet, weil sie auch auf dem Stick gespeichert sind

Ich muss mir das mal genauer ansehen und so ein Teil einrichten. Das Image und eine Anleitung gibts ja direkt zum Download. Jetzt muss ich mir nur einen größeren Memorystick besorgen.

Thema: Allgemein, Biologie, Chemie, Didaktik, Schule, Schulpolitik, Unterrichtstechnik | Kommentare (0)

Bessere Arbeitsaufträge erteilen

Sonntag, 7. September 2008 12:26

Unter dem Titel Bessere Arbeitsaufträge erteilen findet man beim Lehrerfreund aktuell eine Zusammenfassung wichtiger Punkte, dass es mit den Arbeitsaufträgen klappt und Beispiele für typische Fehler. Eigentlich sollte jeder Lehrer das ja alles wissen, aber ich finde es immer gut, mal wieder an sowas erinnert zu werden, um dann in den nächsten Wochen noch einmal gezielt darauf zu achten. Falls man dabei dann Fehler oder Verbesserungsmöglichkeiten findet, kann das nur ein Vorteil für alle Beteiligeten sein.
Denn wie steht es in dem oben verlinkten Artikel so schön

Dummerweise ist es sehr schwer, die eigenen Fehler im Unterrichtsalltag zu identifizieren; SchülerInnen sind dazu nicht kompetent genug, und eine entsprechend kompetente KollegIn sitzt meistens doch nicht im Unterricht – denn Supervisionskultur gibt es in deutschen (staatlichen) Schulen nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass man als Lehrkraft dazu neigt, die Schuld für misslungene Unterrichtsphasen bei den SchülerInnen zu suchen.

Thema: Allgemein, Didaktik, Unterrichtstechnik, Weitere Blogs | Kommentare (0)